Way Up North…

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Eine Reise mit drei VL-3s um und an die Nordspitze Schottlands und danach fast um die gesamte irische Insel herum. Ein Flugabenteuer, das uns Einiges abverlangt, uns dafür aber auch mit unvergesslichen Eindrücken und Erfahrungen belohnt hat. Geplant hat die Reise unser ausgewiesener UK-Experte Stefan Grewe, dem an dieser Stelle noch einmal ein dickes Dankeschön für diese einzigartige Luftwanderung gebührt.

If it’s Saturday, this must be Poland…

Und hier mal wieder das Duell der Giganten. Diesmal heißt das Ziel zwar nicht Kalinigrad oder Astrakhan, dafür die schmucke polnische Hafenstadt Stettin. Ein kleiner Ausflug mit sehr vielen schönen Eindrücken!

Weihnachtsflug 2021

Fast einen Monat lang war ich nicht in der Luft. Das Wetter war einfach zu schlecht und es gab kaum Ziele, die sich anzufliegen lohnten (…was will man im nassen Dezember-Regen auf Sylt…). Nun, ausgerechnet am zweiten Weihnachtsfeiertag lockte Petrus mit CAVOK und unglaublichen Sichten. Die sibirischen Temperaturen, egal, dachte ich, ich habe ja eine gute Heizung im Flieger. Leider wurde dann doch nichts aus unserem Plan, nach Ahlbeck zum Mittagessen zu fliegen. In meinem Fall machte das hartnäckig zugefrorene Schloss der Hallentür einen Strich durch die Rechnung, aber auch den Freunden ging es nicht viel besser: Heringsdorf war entgegen den NOTAMs geschlossen und sie mussten hungrig und enttäuscht umkehren. Ich machte derweil bei schönstem Sonnenschein eine Runde um Berlin. Alles war gut und alle wünschten sich im Flugfunk gegenseitig Frohe Weihachten. Hier ein paar Eindrücke vom Flug.

RUSSIA21 (International Version)

This is the International (English) version. There is also a German version here.

For most of us, Russia is a white spot on our avitation map. And currently, we are not likely seeing any general political improvements. We thought that this is a good reason to leave aside all political and ideological reservations and just fly there. With two ultralight planes and nothing else on our minds, except the dream to get to know the country and its people the way we happen to encounter them. The result is a journey along the Volga river, and back and fourth across major parts of European Russia. A calculated adventure. The result: See with your own eyes, for nothing can replace your own authentic personal experience. No newspaper, magazine or documentary. It is much more exciting and, above all, much more diverse than we want to believe. Russia beyond Putin: It exists. Promise!

RUSSIA 21

Dies ist die deutsche Fassung. An English (International) version can be found here…

Russland ist ein weisser Fleck auf unserer aviatischen Landkarte. Und gerade sieht es nicht danach aus, als würde sich das aus politischer Sicht bessern. Grund genug, mal alle politischen und sonstigen Vorbehalte außer Acht zu lassen und einfach da hin zu fliegen. Mit zwei Ultraleichtflugzeugen und sonst nichts im Kopf: außer dem Wunsch, das Land und die Leute so zu erleben, wie sie uns erscheinen. Das Ergebnis, eine Reise zu den großen Wolga-Städten, kreuz und quer durch das Europäische Russland. Ein kalkuliertes Abenteuer. Das Ergebnis lehrt: Sehe selbst, denn nichts kann Anschauung ersetzen. Keine Zeitung, kein Magazin oder TV-Documentary. Es ist viel spannender und vor allem viel diverser, als wir glauben wollen. Russia beyond Putin. Das gibt es. Wirklich!

JUIST ’21

Lange mussten wir warten auf den Sommeranfang dieses Jahr. Ende Mai war er dann nicht länger aufzuhalten. Leider kann man das von den Pandemieregeln nicht behaupten. Wer mehr Meer will, muss zur Zeit noch an die Nordsee, weil die Tourismusbehörde in MäcPomm auf den Besuch von uns Luftnummern unverständlicherweise nicht erpicht ist. Egal, der Tag auf Juist, eine Insel, die ich zum ersten Mal besucht habe und von der ich ziemlich begeistert war (einmal quer durchgeradelt, bzw. gekwiggelt), war ein unvergessliches Erlebnis!

Irgendwo über der Mitte Deutschlands…

Immer wieder faszinierend, die höchste Erhebung Norddeutschlands und deswegen mit einem überaus rauhen Klima gesegnet. Drumherum ist schon längst Frühling, aber auf diesem nur 1.000 Meter hohen Berg wütet noch der Winter. Anfang März begint die Sonne auch ihre Muskeln in Norddeutschland spielen zu lassen. Zusammen mit der kalten Polarluft führt dies tagsüber zu ziemlich hohen Temperaturgradienten: Am Boden war es plus 6, auf FL75 dagegen -12 Grad kalt. Das Resultat: Ein super-bockiges Flugvergnügen. Die Bilder täuschen. Ich konnte die Kamera nur mit Mühe einigermassen gerade halten.